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17/08/2017

SCHWING pumpt Schwerbeton in Hamburgs alten Elbtunnel

Bei der Betonförderung über weite Strecken kommen in der Regel stationäre Betonpumpen zum Einsatz, die für die Dauer der Baumaßnahme auf der Baustelle verbleiben. Auf Grund der zeitlich gestaffelten Betonagen wird jedoch bei der Sanierung des St. Pauli-Elbtunnels eine Autobetonpumpe S 36 X eingesetzt. Der drehbare Abgang der S 36 X wird hierfür von der Mastförderleitung getrennt und mit der fest verlegten Förderleitung mit einem Durchmesser von 125 mm verbunden, um mit bis zu 85 bar Förderdruck Schwerbeton durch die je 3 m langen Förderrohre zu pumpen. Die Maschine steht je nach Bedarf in unmittelbarer Nähe des Zugangs der Landungsbrücken sowie südseitig am dortigen Zugang. Die Rohdichte des Schwerbetons von 3.600 kg je m³ ist für die Arbeiten erforderlich, um die Auftriebssicherheit der östlichen Tunnelröhre auch in Zukunft sicherzustellen. Insgesamt werden vier Betonschichten hergestellt. Die von der Hamburg Port Authority (HPA) beauftragte „ARGE Fahrbah-nerneuerung Alter Elbtunnel“ – bestehend aus den Firmen HC Hagemann GmbH & Co. KG und Ed. Züblin AG – war mit den besonderen Randbedingungen bei den Arbeiten im St. Pauli Elbtunnel ver-traut. Zusammen mit der für die Betonförderarbeiten beauftragten Firma Betonlift GmbH und dem Be-tonhersteller Thomas Beton GmbH wurden federführend durch die ARGE vor Beginn der eigentlichen Arbeiten in der Tunnelröhre diverse Pumpversuche zur Optimierung der Betonrezeptur und des Pum-peneinsatzes durchgeführt. Die Hamburger Betonlift GmbH hat die SCHWING-Autobetonpumpe S 36 X im Einsatz, dazu extra ausgebildete Mitarbeiter für die Schwerbeton-Förderung. Die Arbeiten an der Oströhre werden voraussichtlich im Jahr 2018 abgeschlossen sein. Nach einer Testphase aller Sicher-heitssysteme soll dann nach derzeitiger Planung in 2019 mit der Sanierung der Weströhre begonnen werden. Somit ist sichergestellt, dass dieses Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt.

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